Ganzheitliche Begleitung

"Leere ist leise" Artikel in der Zeitschrift "Barbara"

von Inga Ohlsen

Wir wollten sie noch einmal bei uns haben

Die erste Tochter von Inga Elisabeth Ohlsen, 38, hörte plötzlich auf zu atmen


Vor zehn Jahren starb meine erste Tochter Lahja nur 24 Stunden nach der Geburt.
Wir hatten kaum Zeit, uns verabschieden, darum holten wir sie später noch einmal zu uns nach Hause. Das hat mich Überwindung gekostet, aber ich wollte ihren Tod wirklich begreifen, sie noch einmal sehen und berühren.
Ich spürte von Anfang an: Es gibt keine Abkürzung auf dem Weg durch die Trauer, sie will durchlebt werden.
Der Austausch in einer Gruppe betroffener Eltern machte mir Mut.
Heute begleite ich andere Menschen, die auch Abschied von geliebten Menschen nehmen müssen. Meine Gedichte über Trauer und Herzensverbindung helfen dabei, es entstand ein Buch daraus.
Inzwischen haben wir zwei „Erdenkinder“, für sie gehört ihre große Sternenschwester mit dazu. Bald feiern wir wieder Lahjas Geburtstag und sind uns sicher: Sie wäre stolz auf uns, dass wir unsere Lebensfreude wiedergefunden haben.

 

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